Die Auferstehung

 

Ein starkes Bild. Ich habe viele Wochen daran gearbeitet. Es ist vielschichtig. Unter seiner Oberfläche verbergen sich unzählige Tiere, Sterne, Lichter, Feuer, Wasser und andere Wesen. Dieses Bild hat sogar seinen eigenen Klang, den Kammerton. Mehr über dieses ganze Sammelwerk an vereinten Bildern, Tönen und Emotionen, mehr über diesen Blumenstrauss der Fülle erzähle ich jeweils am Gallery Apéro. Alle sind herzlich willkommen.

 

Die Auferstehung

Die dunkle Nacht beginnt. Alles was bisher galt, bricht zusammen. Es ist eine bewusste Wahrnehmung deiner eigenen dunklen und halbdunklen Verliese und Beziehungen.

Grausames Leid bestimmt deine Tage und begleitet dein Sein. Eine dumpfe Trauer, die nach Erlösung schreit, befällt dich. Es erdrückt dich, es engt dich ein, es würgt dich.

Es geht ums Sterben, wenn die Zeit zum Sterben gekommen ist. Wenn der Atem ausgeht, geht der Wesenskern in seinen Mutterschoss zurück und wird neu geboren. Eine schonungslose Wahrheit schneidet wie Glas in deine Einsamkeit, und dennoch macht sie dich frei. Und bevor du den Schutzpanzer wieder enger um dich schnallst, bevor er dich wieder ganz einwickelt, gehst du zu Grunde. Zu deinem Urgrund. In deinen Seelengarten, in deine Immerwirklichkeit. Der Ort, von dem die Gedanken und Gefühle ausgehen. Du gehst dorthin und lässt sie neu entstehen. Der Seelenhunger treibt dich voran und du tanzt mit dem Tod. Das Lebendige und das Tote vereinigen sich und das eine erkennt in sich das andere. Alles was jetzt mit deinem Herzen in Berührung kommt, wird davon verwandelt und frei. Wenn du es zu diesem heilsamen Punkt geschafft hast, wartet auf dich etwas Heilsames das niemanden zurückweist.

 

Es geht ums Heimkehren.

Es geht um die Liebe. Es geht um die Hingabe.

Auf jeden Winter folgt ein Frühling. Immer.

Die Auferstehung

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