Aus dem Seelengarten

Blumenkind
Aus-dem-Seelengarten

Ein Freund von mir sagte liebevoll: „Andrea, warum malst du nicht endlich wieder mal ein SCHÖNES Bild. Eines, das man auch aufhängen möchte.“ Ja, er hatte wirklich recht. Die letzten meiner Bilder sind in der „Corona-Zeit“ entstanden und vermitteln eher Nachdenkliches. Gut, seinen Wunsch nahm ich mir zu Herzen und öffnete alle Türen meines Herzens. Und dann entstand über Pfingsten dieses wunderschöne Bild aus meinem Seelengarten:

Mit der heiligen Taube Schabernack fing ja alles an.

Es hätte ein klassisches Stilleben werden sollen, ein Pfingstbild mit Pfingstrosen und der Taube, die den hl. Geist symbolisiert. Nach drei oder vier ernsthaften und konzentrierten Maltagen – ich gab mir so viel Mühe – war es dann geschehen. Die Taube grinste mich an und meinte, ich solle ihr einen lustigen Hut malen.

Gesagt, getan. Damit war das gesamte Werk „geschädigt“ (oder befreit?) und alles nahm seinen Lauf. Nach und nach kamen kleine Käfer, Bienen, Schnecken und andere Insekten ins Bild. Und die Elfen flogen auf die Leinwand und bezauberten mich mit ihrer Feinheit. Ich war tief berührt, als ich in den Blättern die kleinen Blumenkinder malen durfte. Die neue Generation. Was für eine wunderschöne Vorstellung, im Seelengarten ist für Herzensnachwuchs gesorgt!

Und in der Mitte? Ja, die Urmutter mit ihrer Kraft und Weiblichkeit. Mir wurde klar, dass es nicht das letzte Bild aus dem Seelengarten ist. Es ist vielmehr das erste Bild einer neuen Serie. Ob es dazu auch ein weiteres Buch geben wird? Ich weiss es nicht. Ich weiss jedoch, dass ich malen muss. Die Bilder die ich in mir trage, die vielen Szenen aus dem Seelengarten, sie drängen nach Aussen. 

Dank der hl. Taube Schabernack sind die Tore zum hl. Tempel geöffnet und ich freue mich, dass ich dies alles mit meiner Kunst in die Welt hinaus tragen darf…..

Aus dem Seelengarten

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