Wortfarben-Texte zu Acrylbildern

Es ist mein Inneres, das sich nach Antworten auf die Rätsel von Liebe, Tod, Gott und der Seele sehnt.

 

Manchmal sind die Worte zuerst da. Sobald sie eine Richtung einschlagen, setzen sie eine Entwicklung in Gang. Und manchmal sind es die Bilder. Aber immer ist es am Ende eine Ganzheit, eine kleine Schöpfungsgeschichte. Die Idee vom Bild oder vom Text, die ich in mir trage, beginnt wie eine hauchzarte Seifenblase. Und wenn ich zu früh nach ihr greife – bevor ich sie in Worte oder Farben hineingeboren habe – platzt sie.

Es gibt die lichtvollen Geschichten, die leicht und frei daher kommen. Und es gibt die Schweren, die Traurigen oder Dramatischen.

Doch kein Schatten ist jemals so tief verborgen, als dass ich ihn mit meinen Worten oder Farben nicht ans Licht bringen könnte.

Wenn ich ein neues Bild beginne oder einen neuen Text schreibe, weiss ich nicht, wohin ich damit gehe. Aber ich weiss, dass ich unbedingt dort ankommen will.

 

 

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